Ob auf dem Land oder in der Stadt: In Verbindung mit der Natur zu leben, ist für viele Hausbesitzer das Kriterium für hohe Lebensqualität. Die Verschmelzung von innen und aussen, von Wohnraum und Garten, erweitert den Lebensraum und vermittelt ein ganz besonderes Lebensgefühl. Und das funktioniert auch an kühlen und regnerischen Tagen. Vorausgesetzt, die Umsetzung stimmt. Jetzt im Winter ist die ideale Zeit für die Gartenplanung.

Gartenplanung und Planung Terrasse

Warum sind wir im Sommer so gern draussen? Weil man sich freier, legerer und entspannter fühlt. Richtig angelegt, sind Terrasse und Garten erweitertes Wohnzimmer, Wohlfühloase, Spielplatz und ein Glück für jeden Hobbygärtner. Klar, in einem Garten mit altem Baumbestand bieten sich lauschige Ecken und geschützte, wohnlich wirkende Bereiche von allein an. Aber auch in typischen Neubaugebieten, wo die Nachbarhäuser dem eigenen Garten oft unangenehm nahe sind, lassen sich mit entsprechender Ausstattung und Bepflanzung private Zonen schaffen.

Willst Du ein Leben lang glücklich sein, so schaffe Dir einen Garten.
(Chinesisches Sprichwort)

Warum ist Gartenplanung ein Muss?

Es gibt so viele Gartenarten – vom Nutzgarten über den Ziergarten bis zur klassischen Mischform und zum naturnahen Garten. Ganz gleich, ob Sie einen neuen Garten planen oder einen in die Jahre gekommenen aufmöbeln möchten: Bevor Sie sich an die Gartenplanung machen, sollten Sie unbedingt wissen, was Sie möchten. Wünschen Sie sich eine reine Freizeitoase oder legen Sie Wert auf Obst und Gemüse aus eigenem Anbau? Möchten Sie eine Sonnenterrasse zum Frühstücken, einen schattigen Gartensitzplatz zum Ruhen, eine Grillterrasse für den Abend? Oder lieber gleich einen so genannten Sommergarten – offen, lichtdurchflutet und doch sonnengeschützt, mit flexibel schliessbaren Glasseitenwänden, damit Wind und Wetter draussen bleiben?

Gewusst wie: mit Fachleuten Garten und Terrasse planen

Freiraumgestaltung bietet Ihnen wunderbare Möglichkeiten, ist aber komplex und wird am besten von Profis begleitet. Jetzt im Winter, wo die Baustellen ruhen, haben sie die notwendige Zeit für Sie. Gärten sind dynamisch, verändern ihr Gesicht im Spiegel der Jahreszeiten und im Laufe der Jahre. Fachpersonen wissen darum, kümmern sich um so wichtige Faktoren wie Sonnenlauf, Mikroklima und Bodenbeschaffenheit und achten zugleich auf Ihre persönlichen Vorlieben. Und Fachpersonen lassen Sie auch nicht in puncto Baugenehmigungen, Grundflächenzahl oder Abstandsflächen im Regen stehen.
Durch eine solide Planung erhält Ihr Grundstück eine grundsätzliche Struktur, die auch langfristig wechselnde Nutzungen zulässt. Denn gute Planung weist in die Zukunft. Wo heute ein Sandkasten steht, ist morgen Platz für einen kleinen Gartenteich oder ein Pavillon. Natürlich kümmern sich die Spezialisten auch um Themen wie Entwässerung und Bewässerung. Übrigens: Denken Sie bei der Gartenplanung an ein vernünftiges Wegesystem, das alle Bereiche verbindet. Und ganz zentral an den Übergang von innen nach aussen, damit Sie Ihren Aussenbereich auch wirklich als erweitertes Wohnzimmer nutzen können.

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Draussen wohnen: Terrasse planen ist das A und O

Als klassische Verbindung von Haus und Garten sollte die Terrasse den Stil Ihres Hauses und Gartens widerspiegeln und gleichzeitig praktische Ansprüche erfüllen. Prinzipiell empfiehlt sich: Planen Sie ausreichend Platz ein. Ist der Sitzplatz zu klein, wird der Ärger umso grösser sein, wenn Möbel den Weg versperren oder Sie bei der kleinsten Bewegung irgendwo anstossen.
Unser Tipp, wenn Sie Ihre Terrasse planen: Bevor Sie Lage und Grösse endgültig festlegen, sitzen Sie am auserkorenen Platz einfach mal zur Probe. So können Sie nicht nur Ihre Platzanforderungen definieren, sondern zugleich Details wie Beschattung, Wind- und Wetterschutz durch Markisen oder Glasdachsysteme in die Planung einbeziehen.

Prima Klima mit individuellem Sonnenschutz

Selbst an trüben, regnerischen Tagen sind Balkon und Terrasse beste Orte, um die tägliche Portion Frischluft zu tanken. Eine stabile, wasserfeste Markise schützt vor Herbstregen. Kombinieren Sie die Markise zudem noch mit seitlichen Elementen, werden Sie so flexibel wie das Wetter sein. Wichtig ist neben einem hochwertigen und witterungsbeständigen Modell die fachmännische Montage.
Als klassischer Sonnenschutz für einen Aussensitzplatz oder einen Kinderspielplatz sind neben klassischen Markisen auch so genannte Pergolamarkisen oder Glasdächer mit integrierter Faltmarkise eine perfekte Lösung. Hochwertige Markisen schützen vor schädlichen UV-Strahlen, verhindern das Aufheizen der Wohnung und lassen dennoch genügend Licht durch. Welcher Sonnen- und Wetterschutz bei Ihnen zu Hause am besten passt, besprechen Sie am besten mit einem Markisen-Spezialisten bei Ihnen vor Ort. Der hat jetzt im Winter Zeit für Sie und macht im Winter oft sehr gute Angebote. Auch für Spezialanforderungen hat der Markisenlieferant eine Lösung – Massanfertigungen inbegriffen. Sie möchten lieber einen natürlichen Sonnenschutz? Ob für den Spielbereich oder über dem Lieblingsplatz Ihres Haustiers – ein Schatten spendender Baum mit breiter Krone oder Sichtschutzelemente mit Kletterpflanzen sind natürliche Alternativen zu Markise, Sonnenschirm und Co.

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Der so genannte Sommergarten – die Alternative zum Wintergarten

Geschlossen, halb offen oder komplett geöffnet, das ist es, was das Prinzip Sommergarten für Terrassenbesitzer so attraktiv macht. Das Tolle daran: Mit dem System Sommergarten können Sie Ihre Terrasse schrittweise verwandeln: In einem Jahr bestücken Sie Ihren Sitzplatz mit einem Dach aus Glas , im nächsten dann vielleicht mit Glasseitenwänden, die sich öffnen lassen, und vielleicht noch mit einer Pergolamarkise als Sonnenschutz. Die Profile des Sommergarten sind nicht gedämmt, das Glas nur einfach verarbeitet. Der Sommergarten ist definitiv nicht dazu gedacht, den Raum im Winter aktiv als Wohnraum zu nutzen und ihn zu beheizen. Aber Achtung: Für feste Eindeckungen verlangen Gemeinden Baugenehmigungen.

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Der Belag: Naturstein, Holz, Terrassenfliesen – die Auswahl ist gross

Terrasse planen bedeutet auch, sich frühzeitig für die Baumaterialien zu entscheiden. Aussenplätze können aus Holz, Naturstein, Betonplatten oder Fliesen gebaut sein. Auch eine einfache Kiesdecke kann ihren Reiz haben. Terrassendielen aus Holz haben zum Beispiel den Vorteil, dass sie sich nicht so schnell in der Sonne aufheizen. Zugleich wirken sie optisch weniger streng als ein Steinboden und entwickeln mit der Zeit eine attraktive Patina. Neben umstrittenen Tropenhölzern hat sich zunehmend Robinien- und Lärchenholz als ökologisch vernünftig etabliert. Vorteil von Stein- und Fliesenböden sind ihre extreme Langlebigkeit. Outdoor-Fliesen machen Sie zudem bei der Gestaltung flexibler, da sie in vielfältigen Mustern und Farben angeboten werden. Im Winter oder bei Regen ist mit Bodenfliesen allerdings Vorsicht geboten: Achten Sie bei der Auswahl unbedingt auf eine hohe Rutschfestigkeit.

Terrasse planen – Terrassenmöbel bestimmen den Look

Ob mediterran, puristisch, verspielt oder im Landhausstil – die Auswahl bei den Gartenmöbeln ist in jedem Bereich gross und auf viele Anbieter verteilt. Prinzipiell gilt: Terrassen und andere Aussenbereiche können Sie sowohl mit Gartenmöbeln aus Holz als auch aus Kunststoff oder Rattan gestalten. Hauptsache, der Look passt zu Haus und Garten. Beim Gestalten eines Essplatzes achten Sie unbedingt auf genügend Sitzgelegenheiten und einen ausreichend grossen Tisch. Über die Dekoration lässt sich der Sitzplatz vervollständigen. Dazu gehören natürlich auch Kübelpflanzen in verschiedenen Grössen, Farben und Ausführungen. Sie lassen sich geschickt arrangieren und können zudem vor neugierigen Blicken der Nachbarn schützen.

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Der Garten im richtigen Licht: Gartenbeleuchtung planen

Gartenbeleuchtung macht die Schönheit Ihres Gartens und Ihrer Terrasse auch bei Dunkelheit sichtbar und sorgt ganz nebenbei auch für Sicherheit. Dieser Punkt wird beim Planen eines Gartens oder einer Terrasse oft vergessen. Im Nachhinein ist es dann mit Mehraufwand oder höheren Kosten verbunden, Leitungen zu verlegen und die notwendige Infrastruktur zu schaffen. Dabei schaffen dezent beleuchtete Schwerpunkte eine ganz neue Atmosphäre; das Spiel mit Farben ist dabei besonders effektiv. Ob sie Ihre Pflanzen inszenieren, die Terrasse harmonisch beleuchten, einzelne Möbel oder Fassadenteile hervorheben: Licht im Aussenbereich hat viele Facetten. Tagsüber sind die Lichtanlagen nahezu unsichtbar. Moderne Beleuchtungssysteme mit Dämmerungsschaltern oder die Fernbedienung per App vom Smartphone oder Tablet aus machen die Handhabung leicht und bequem.

Gartenplanung im Winter – es gibt gute Gründe

Sie fragen sich, warum wir Ihnen jetzt im Winter die Gartenplanung empfehlen? Dafür gibt es einige sehr gute Gründe. Jetzt im Winter haben Landschaftsarchitekten und Gartenbauer Zeit für Sie, denn solange Bodenfrost herrscht, werden keine Bauarbeiten draussen durchgeführt. In Ruhe können sich die Fachpersonen mit Ihren individuellen Anforderungen befassen und Ihnen Vorschläge und Offerten unterbreiten. Die Vorteile der Gartenplanung im Winter zeigt sich gerade auch in puncto Beschattungssysteme. Sie profitieren von

  1. reduzierten Preisen für Sonnenmarkisen und Wetterschutzmarkisen mit Seitenteilen, denn viele Lieferanten bieten in der Nebensaison attraktive Angebote.
  2. kurzen Liefer- und Montagezeiten, weil im Winter keine Saison ist und die Markisenlieferanten mehr Kapazitäten haben.
  3. Blendschutz bei Sonnentiefstand, denn die richtig montierte Markise schützt Wohnräume auch im Winter.
  4. einem neuen Frischluftzimmer durch Terrassenüberdachung mit einer stabilen, wetterfesten Markise, auf Wunsch kombiniert mit Seitenteilen gegen den Wind. Oder durch eine flexible Lösung aus Glas.

Checkliste Terrasse planen

  • Wann bescheint die Sonne den Garten?
  • Wo fällt viel Schatten?
  • Wo und wie lassen sich frühe Morgenstrahlen und späte Abendsonne geniessen?
  • Tipp: Planen Sie zwei Sitzplätze – einen im Osten fürs Frühstück, einen westwärts gerichteten für den Feierabend.
  • Wo lässt sich ein schattiger Platz für lange Aufenthalte im Garten einrichten?
  • Welche Funktion soll die Terrasse erfüllen?
  • Wohin mit schweren Gartenmöbeln?